Der gerade gestartete Film "Hautnah" von Mike
Nichols ist der Lüge verschrieben, die, wie Dan es formuliert, die
Währung der Welt ist. Mal will der Mensch die Lüge hören,
mal verlangt er verbissen nach Wahrheit, und sein Begehren folgt keinem
erkennbaren Muster, ist reine Willkür. Emotionengesteuert quälen
wir oder tun gut, zahlen oder lassen andere zahlen, wie wir wollen und wann
wir wollen, und die Verletzten bleiben auf der Strecke.
Wahrhaft hautnah berühren die beiden Paare Dan (Jude Law) und Alice (Natalie Portman) und Anna (Julia Roberts) und Larry (Clive Owen) mit ihren Auseindersetzungen, ihren Spielen und Intrigen die Zuschauer, rücken ihnen auf den Pelz, dichter und dichter, machen sie staunen, welche Vielzahl an Bosheiten und Kränkungen in ein paar Worte oder Gesten passen.
Was sind wir, wir Menschen? Was ist denn unser Fortschritt, unsere Entwicklung? Dass wir unsere Abgründe beschreiben und unsere Qualen fordern können? Dass wir feinere Waffen verwenden als Keulen?
Die Leinwandadaption des Bühnenstücks von Patrick Marber ist ästhetisch und beindruckend spannend umgesetzt.

Die technischen Möglichkeiten des Films verschaffen vielleicht nicht die Atmosphäre des Theaters, statt dessen aber mehr Nähe, bis zu einer fotografischen Schärfe, die regelrecht atemlos macht. Den vier Stars gelingt es auch, die nötige spielerische Unaufdringlichkeit zu bewahren, um die Charaktere glaubhaft zu zeichnen, wobei, alle vier heftig in Aktion und Reaktion, die ästhetische Wirkung der vertrauten Gesichter in bizarrem Widerspruch zum Gehörten steht. Anschauen und erleben.
Wahrhaft hautnah berühren die beiden Paare Dan (Jude Law) und Alice (Natalie Portman) und Anna (Julia Roberts) und Larry (Clive Owen) mit ihren Auseindersetzungen, ihren Spielen und Intrigen die Zuschauer, rücken ihnen auf den Pelz, dichter und dichter, machen sie staunen, welche Vielzahl an Bosheiten und Kränkungen in ein paar Worte oder Gesten passen.
Was sind wir, wir Menschen? Was ist denn unser Fortschritt, unsere Entwicklung? Dass wir unsere Abgründe beschreiben und unsere Qualen fordern können? Dass wir feinere Waffen verwenden als Keulen?
Die Leinwandadaption des Bühnenstücks von Patrick Marber ist ästhetisch und beindruckend spannend umgesetzt.

Die technischen Möglichkeiten des Films verschaffen vielleicht nicht die Atmosphäre des Theaters, statt dessen aber mehr Nähe, bis zu einer fotografischen Schärfe, die regelrecht atemlos macht. Den vier Stars gelingt es auch, die nötige spielerische Unaufdringlichkeit zu bewahren, um die Charaktere glaubhaft zu zeichnen, wobei, alle vier heftig in Aktion und Reaktion, die ästhetische Wirkung der vertrauten Gesichter in bizarrem Widerspruch zum Gehörten steht. Anschauen und erleben.


