So einfach wie eins, zwei, drei soll es sein, den unerwünschten
sozialistischen Gatten der ungestümen Tochter seines Chefs wieder loszuwerden.
So denkt sich das jedenfalls McNamara, der Amerikaner in Berlin, der garantiert
nichts als Coca-Cola in seinen Venen hat. Das ihm anvertraute Mädchen
hat sich nämlich hinter seinem Rücken mit einem Ostberliner verheiratet,
und McNamara sieht seine langersehnte Beförderung in Gefahr. Doch gerade
als der clevere Geschäftsmann die Ehe der beiden annullieren und den
jungen Revoluzzer von der ostdeutschen Polizei hat verhaften lassen, stellt
sich heraus, dass die junge Dame, tata-tata-ta, tata-tata-ta, ein kleines
bißchen schwanger ist.
Was sich McNamara nun einfallen lässt, um sich aus dieser Zwangslage zu befreien und außerdem noch seine von ihm mittlerweile arg enttäuschte Ehefrau und Mutter seiner Kinder zu befrieden, gleicht einem Feuerwerk an dialogischer und handlungsreicher Raffinesse, gespickt mit geistvollem Humor.
Es ist ein echtes Meisterwerk Billy Wilders, war jedoch in den Jahren nach seiner Entstehung 1961 weniger beliebt. Im Schatten der Realität einer soeben erbauten Mauer zwischen Ost und West, von der niemand wissen konnte, dass sie vierzig Jahre später bereits Geschichte sein würde, konnte niemand mehr lachen über den Kapitalismus als toten Hering im Mondenschein und Verfolgungsfahrten durch Brandenburger Tor, und das kluge Machwerk erhielt wenig Anerkennung. Jetzt jedoch ist es eine grandiose international und ideal besetzte Komödie mit Leinwandlegende James Cagney, einem genial aufrührerischen Horst Buchholz, der urkomisch sarkastischen Arlene Francis, einer vor Jugend und Sexappeal sprühenden Lieselotte Pulver sowie einem unermüdlich hackenschlagenden Ralf Wolter, um nur einige der großartigen Darsteller zu nennen. Sitzen machen und anschauen, am besten auf Deutsch und Englisch!
Eins, zwei, drei (1961)
Was sich McNamara nun einfallen lässt, um sich aus dieser Zwangslage zu befreien und außerdem noch seine von ihm mittlerweile arg enttäuschte Ehefrau und Mutter seiner Kinder zu befrieden, gleicht einem Feuerwerk an dialogischer und handlungsreicher Raffinesse, gespickt mit geistvollem Humor.
Es ist ein echtes Meisterwerk Billy Wilders, war jedoch in den Jahren nach seiner Entstehung 1961 weniger beliebt. Im Schatten der Realität einer soeben erbauten Mauer zwischen Ost und West, von der niemand wissen konnte, dass sie vierzig Jahre später bereits Geschichte sein würde, konnte niemand mehr lachen über den Kapitalismus als toten Hering im Mondenschein und Verfolgungsfahrten durch Brandenburger Tor, und das kluge Machwerk erhielt wenig Anerkennung. Jetzt jedoch ist es eine grandiose international und ideal besetzte Komödie mit Leinwandlegende James Cagney, einem genial aufrührerischen Horst Buchholz, der urkomisch sarkastischen Arlene Francis, einer vor Jugend und Sexappeal sprühenden Lieselotte Pulver sowie einem unermüdlich hackenschlagenden Ralf Wolter, um nur einige der großartigen Darsteller zu nennen. Sitzen machen und anschauen, am besten auf Deutsch und Englisch!
Eins, zwei, drei (1961)


