Die Verfilmung des "Herrn der Ringe" ist vollendet,
in der sogenannten Special Extended Edition sogar in einer beachtlichen
Länge von über 10 Stunden, und der letzte der drei Teile wurde
auf der 76. "Academy Awards"-Veranstaltung mit fast einem Dutzend
Oscars ausgezeichnet.
Wir erinnern uns: Während Saruman, im Orthanc eingeschlossen, seinem Schicksals entgegensieht und die wiedervereinten Gefährten auf dem Weg nach Isengard sind, werden Sam und Frodo von Gollum über den Pass von Cirith Ungol in Kankras Reich geführt. Gollum hofft, dass er den Ring zurückbekommt, wenn Kankra die beiden Hobbits beseitigt hat. Doch er hat sich verrechnet, in diesen Hobbits "steckt mehr als man von außen sehen kann", um es mit Gandalfs Worten zu sagen. Obwohl es zu Anfang nicht gut für sie aussieht, gelingt es Sam schließlich doch, die Riesenspinne zu überwinden.
In der Zwischenzeit erfahren ihre Gefährten ungute Neuigkeiten, die sie zu schnellem Handeln zwingen. Gandalf und Pippin brechen nach Minas Tirith auf, um die Verteidigung der Menschen von Gondor zu organisieren. Aragorn und Theodén sollen in Kürze folgen, um notfalls dem Feind in den Rücken fallen zu können.
Da erscheint Meister Elrond im Heerlager der Rohirrim und bestimmt den wiederkehrenden Königs Gondors, Aragorn, dazu, den Weg durch den Dimholt zu nehmen und die Pfade der Toten zu beschreiten, denn nur von dort ist noch Hilfe zu erwarten.
In Minas Tirith erwartet Gandalf und Pippin eine unliebsame Überraschung. Denethor, der Statthalter von Gondor, hat über den Tod seines Sohnes Boromir den Verstand verloren und ist nicht mehr in der Lage, die richtigen Entscheidungen für das Volk Gondors zu treffen. So übernimmt Gandalf die schwere Aufgabe des Heerführers von Gondor und hält dem ersten Ansturm durch Mordors Kräfte stand.
In der dunkelsten Stunde, als die Kräfte Minas Tiriths zu erlahmen beginnen, treffen endlich die Rohirrim ein, und vom Fluss her nähert sich eine Flotte von schwarzen Korsarenschiffen dem Pelenor.
Sam und Frodo wandern weiter dem Schicksalsberg und dem Ende eines Zeitalters entgegen.
Peter Jacksons Adaption des dritten Teils von Tolkiens Ring-Trilogie ist tatsächlich höchst beeindruckend. Dem Stand der Technik ist es zu verdanken, dass ein Meisterwerk der Weltliteratur, welches lange Zeit als unverfilmbar galt, endlich doch zu seinen wohlverdienten visuellen Ehren kommt.
Allerdings findet sich neben Licht bekanntlich auch Schatten, und hier ist es düster um Darstellung der Schlachten bestellt. Schon die Verfilmung des zweiten Teils, "Die zwei Türme", wartete mit extrem ausgedehnten Kampfszenen auf. Und nun wurden solche Szenen in der "Rückkehr des Königs" noch mehr ausgeweitet. Die Effekte, die dafür hauptsächlich verwendet wurden und die nichts wirklich Neues darstellen, sind lediglich Effektehascherei. Es sollten wohl mehr Zuschauer in die Kinos gelockt werden, was vom Marketing-Standpunkt aus nicht verwerflich sein mag, jedoch dem Geist eines Werkes der Weltliteratur nicht gerecht wird.
Während die ersten beiden Teile der Trilogie auf den Oscar-Verleihungen noch wenig in Erscheinung traten - "Die Gefährten" war für dreizehn Awards nominiert und errang vier, "Die zwei Türme" war für sechs Oscars nominiert und erhielt zwei - geschah es bei der 76. Oscar-Verleihung im Februar 2004, daß der dritte Teil für elf der begehrten Trophäen nominiert war und auch tatsächlich alle erhielt.
Somit ist Peter Jackson für sein Monumentalwerk doch noch belohnt worden. Aber es bleibt die Frage, ob die erhaltenen Awards tatsächlich alle so verdient waren. Was die meisten Kategorien betrifft - beste Regie, Kostümdesign, Make-Up und bestes adaptiertes Drehbuch - kann man den Juroren der Oscar-Verleihung zustimmen. Was jedoch die Auszeichnung für visuelle Effekte angeht, fällt es einem Verehrer von Tolkiens einmaliger Trilogie schwer, sich anzuschließen.
Wir erinnern uns: Während Saruman, im Orthanc eingeschlossen, seinem Schicksals entgegensieht und die wiedervereinten Gefährten auf dem Weg nach Isengard sind, werden Sam und Frodo von Gollum über den Pass von Cirith Ungol in Kankras Reich geführt. Gollum hofft, dass er den Ring zurückbekommt, wenn Kankra die beiden Hobbits beseitigt hat. Doch er hat sich verrechnet, in diesen Hobbits "steckt mehr als man von außen sehen kann", um es mit Gandalfs Worten zu sagen. Obwohl es zu Anfang nicht gut für sie aussieht, gelingt es Sam schließlich doch, die Riesenspinne zu überwinden.
In der Zwischenzeit erfahren ihre Gefährten ungute Neuigkeiten, die sie zu schnellem Handeln zwingen. Gandalf und Pippin brechen nach Minas Tirith auf, um die Verteidigung der Menschen von Gondor zu organisieren. Aragorn und Theodén sollen in Kürze folgen, um notfalls dem Feind in den Rücken fallen zu können.
Da erscheint Meister Elrond im Heerlager der Rohirrim und bestimmt den wiederkehrenden Königs Gondors, Aragorn, dazu, den Weg durch den Dimholt zu nehmen und die Pfade der Toten zu beschreiten, denn nur von dort ist noch Hilfe zu erwarten.
In Minas Tirith erwartet Gandalf und Pippin eine unliebsame Überraschung. Denethor, der Statthalter von Gondor, hat über den Tod seines Sohnes Boromir den Verstand verloren und ist nicht mehr in der Lage, die richtigen Entscheidungen für das Volk Gondors zu treffen. So übernimmt Gandalf die schwere Aufgabe des Heerführers von Gondor und hält dem ersten Ansturm durch Mordors Kräfte stand.
In der dunkelsten Stunde, als die Kräfte Minas Tiriths zu erlahmen beginnen, treffen endlich die Rohirrim ein, und vom Fluss her nähert sich eine Flotte von schwarzen Korsarenschiffen dem Pelenor.
Sam und Frodo wandern weiter dem Schicksalsberg und dem Ende eines Zeitalters entgegen.
Peter Jacksons Adaption des dritten Teils von Tolkiens Ring-Trilogie ist tatsächlich höchst beeindruckend. Dem Stand der Technik ist es zu verdanken, dass ein Meisterwerk der Weltliteratur, welches lange Zeit als unverfilmbar galt, endlich doch zu seinen wohlverdienten visuellen Ehren kommt.
Allerdings findet sich neben Licht bekanntlich auch Schatten, und hier ist es düster um Darstellung der Schlachten bestellt. Schon die Verfilmung des zweiten Teils, "Die zwei Türme", wartete mit extrem ausgedehnten Kampfszenen auf. Und nun wurden solche Szenen in der "Rückkehr des Königs" noch mehr ausgeweitet. Die Effekte, die dafür hauptsächlich verwendet wurden und die nichts wirklich Neues darstellen, sind lediglich Effektehascherei. Es sollten wohl mehr Zuschauer in die Kinos gelockt werden, was vom Marketing-Standpunkt aus nicht verwerflich sein mag, jedoch dem Geist eines Werkes der Weltliteratur nicht gerecht wird.
Während die ersten beiden Teile der Trilogie auf den Oscar-Verleihungen noch wenig in Erscheinung traten - "Die Gefährten" war für dreizehn Awards nominiert und errang vier, "Die zwei Türme" war für sechs Oscars nominiert und erhielt zwei - geschah es bei der 76. Oscar-Verleihung im Februar 2004, daß der dritte Teil für elf der begehrten Trophäen nominiert war und auch tatsächlich alle erhielt.
Somit ist Peter Jackson für sein Monumentalwerk doch noch belohnt worden. Aber es bleibt die Frage, ob die erhaltenen Awards tatsächlich alle so verdient waren. Was die meisten Kategorien betrifft - beste Regie, Kostümdesign, Make-Up und bestes adaptiertes Drehbuch - kann man den Juroren der Oscar-Verleihung zustimmen. Was jedoch die Auszeichnung für visuelle Effekte angeht, fällt es einem Verehrer von Tolkiens einmaliger Trilogie schwer, sich anzuschließen.


