Angenehm überrascht. Das zumindest ist für Liebhaber der Artustradition wohl
das erste, das ihnen zu der neuerlichen Verfilmung der Artusthematik einfallen wird. Die seltsam undurchschaubare Movie-Promotion wird dem Film in
keiner Weise gerecht. Hier ist ein Werk geschaffen worden, das doch recht nachvollziehbar
unterschiedliche Bezüge aus der Artustradition schöpft, weitaus nachvollziehbarer jedenfalls, als es, was die Quellen angeht, in anderen neueren
Historiendramen gelang. Der Film ist auch weitaus weniger "Schlachtplatte" als
erwartet. Die Kampfszenen fügen sich geradezu sinnvoll in den Handlungsablauf,
und es gibt auch tatsächlich eine solche, eine schlüssige und sogar zuweilen
kurzweilige Handlung; der Film ist also nicht allzu actionlastig. Wohltuend regelrecht die schonungslose Darstellung der Verblendung früher Heidenchristen, ebenso angenehm die fast unspektakuläre Figur des Artus, der wider Willen ein Held wird und dafür viele Opfer bringen muss. Ein doch recht sehenswerter Film und auch ein nicht weniger würdiges neues Kapitel in der Umsetzung der Artusliteratur als ein nebliges Avalon oder ein ritterlicher "Number One". (gb)
kurzweilige Handlung; der Film ist also nicht allzu actionlastig. Wohltuend regelrecht die schonungslose Darstellung der Verblendung früher Heidenchristen, ebenso angenehm die fast unspektakuläre Figur des Artus, der wider Willen ein Held wird und dafür viele Opfer bringen muss. Ein doch recht sehenswerter Film und auch ein nicht weniger würdiges neues Kapitel in der Umsetzung der Artusliteratur als ein nebliges Avalon oder ein ritterlicher "Number One". (gb)


